Zwischenfazit vor WM-Start

Im Weltcup ist viel getan. Trotzdem will ich weiter siegen! Das gilt auch für die WM in St. Moritz.

Hi Leute,

wie nach Kitzbühel vermutet, hatten es die letzten zehn Tage in sich! Auf dem Programm: der Nacht-Slalom in Schladming, der RTL in GAP und der gestrige Parallel-Slalom in Stockholm. Drei Mega-Events in etwas mehr als einer Woche – da schadet es nicht, kurz mal durch zu schnaufen und ein Zwischenfazit zu ziehen, bevor es ab Montag bei der WM in St. Moritz zwei Wochen beinhart zur Sache geht…

Dienstag letzte Woche – Nacht-Slalom in Schladming.
Für mich eines der großen Highlights. Auch in dieser Saison war’s ein Mega-Spektakel vor 44.000 begeisterten Fans ein Rennen zu fahren. Durch die nicht ganz so hohe Geschwindigkeit im Slalom kriegt man die Atmosphäre voll mit, was für das Energielevel am Ende ein Segen ist, für die Nerven aber auch ein Fluch sein kann. Denn bei einer derartigen Kulisse cool zu bleiben, egal ob es gut oder schlecht läuft, ist eine echte Challenge, die mich in den ersten Jahren eher gestresst hat als dass sie ein Vorteil für mich war. Mittlerweile ist das anders und ich kann die Atmosphäre voll und ganz genießen. So war es auch dieses Mal!

Der Zweikampf mit Henrik ist der gigantischen Kulisse in jedem Fall gerecht geworden. Im zweiten Durchgang habe ich eine super Fahrt durchgebracht, speziell im oberen Teil war ich begeistert, was für mich möglich war, und das sage ich selten. Im unteren Teil habe ich dann die Sicherheit zu sehr in den Vordergrund gerückt, wodurch ich das Rennen auf Platz 2 anstatt an 1 beendet habe. Nichtsdestotrotz ein klasse Resultat und weitere gewaltige 80 Punkte!

Sonntag – Riesentorlauf in Garmisch.
Rückblickend ein durch und durch gelungenes Rennen. Der erste Durchgang war solide und hat mich in eine gute Position für die Entscheidung gerückt. Der zweite Lauf war dann sicher einer meiner besten Riesentorläufe bisher – und das, obwohl das Rennen in GAP körperlich wieder einmal eine riesige Herausforderung war. Die Strecke in Garmisch ist extrem lang, erlaubt keine Verschnaufpausen und verlangt uns Athleten daher alles ab. Umso glücklicher bin ich über den Sieg dort! Er zeigt, dass mein Fitness-Level da ist, wo es zu diesem Zeitpunkt in der Saison sein sollte.

Zwei Tage später … weiterlesen

Veröffentlicht unter 2016/2017

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