Jubiläum mit gemischten Gefühlen

Zagreb und Adelboden haben gezeigt: Wenn man den Kopf nicht hängen lässt, ist vieles möglich.

Hi Leute,

mit dem Zagreb-Slalom und den zwei Rennen in Adelboden haben wir das Jahr 2017 genauso begonnen, wie wir 2016 verabschiedet haben: Mit einer akzeptablen Punktausbeute und gemischten Gefühlen! Denn auch in Kroatien und in der Schweiz war es ein fahrerisches und emotionales Auf und Ab, an dessen Ende versöhnliche 180 Weltcup-Punkte stehen… aber der Reihe nach.

Der Zagreb-Slalom. Das erste Rennen im neuen Jahr hat uns direkt einen Dämpfer verpasst. Aus irgendwelchen Gründen bin ich dort einfach nicht auf Touren gekommen – und das, obwohl Zagreb seit Jahren eines meiner Lieblingsrennen ist. Ein sechster Platz nach einem akzeptablen ersten und einem völlig verkorksten zweiten Lauf war definitiv nicht das, was ich mir für Kroatien vorgenommen hatte, aber mehr war für mich an diesem Tag nicht drin. Deshalb galt dort: Abhaken und sich freuen, dass man statt 0 Punkten 40 mit nach Hause nehmen darf.

Dann der Riesentorlauf in Adelboden – in der Rückschau sicher das Highlight der vergangenen Rennwoche. Zum einen wegen eines tollen zweiten Platzes, zum anderen, weil ich dort meinen 100. Podestplatz feiern durfte. Letzteres ist schon eine Benchmark, die mich mit sehr viel Freude erfüllt und mir zeigt, wie unglaublich die letzten Jahre wirklich waren. Der RTL zum fünfzigsten Jubiläum der FIS reiht sich da nahtlos ein: Den ersten Durchgang habe ich gut eingeparkt, der zweite war dann wirklich top! Dass es nicht für Rang 1 gereicht hat, lag einzig und allein an der grandiosen Leistung von Alexis Pinturault, der meinen Angriff sensationell abgefangen und mich letztlich mit einem Vorsprung von 4 Hundertstel übertrumpft hat. Da bleibt einem nur eins übrig: den Hut heben… weiterlesen

Veröffentlicht unter 2016/2017

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